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Vorbildfunktion
 

Jeder Stadt- und Gemeinderat sollte sich der Vorbildfunktion der öffentlichen Hand bewusst sein und bei zukünftige Entscheidungen zum öffentlichen Verkehr, die Möglichkeit des Einsatzes alternativer, regenerativer Kraftstoffe einfließen lassen. Die meisten Kommunen betreiben eigene Fuhrparks oder einen Bauhof. Veraltete Fahrzeuge werden ausgetauscht, neue gekauft. Spätestens dann, wenn ein neues Gemeindeauto, vielleicht auch ein Bus oder ein Schlepper angeschafft wird, sollte darüber entschieden werden, ob der Einsatz von Pflanzenöl oder E85 möglich ist.

Der schwedische Markt zu den Flexi-Fuel-Fahrzeugen konnte sich nur deshalb entwickeln, weil Staat, Länder, Bezirke, Städte, Gemeinden und Dörfer den Einsatz von FFVs unterstützen. Die Signalwirkung war (ist) groß und das sollte Ansporn zum Nachmachen sein!

Die erste Stadt in Deutschland die sich bereits «aktiv» für den Flexi-Fuel entschieden hat, ist die Stadt Weilheim i.OB. Im Verkehrsausschuss vom 14. März 2006 wurde positiv über den Antrag von Mobil ohne Fossil e.V. entschieden, Flexi-Fuel-Fahrzeuge gebührenfrei auf städtischen Parkplätzen eine Stunde lang parken zu lassen. Flexi-Fuel-Fahrer erhalten sogar einen gebührenfreien Dauerparkschein für die städtische Tiefgarage!

[rechtlicher Hinweis: Der gebührenfreie Dauerparkschein für die Tiefgarage wurde Einstimmig sofort entschieden, die Möglichkeit des gebührenfreien Parkens auf öffentlichen Parkplätzen muss rechtlich noch geprüft werden!]

Mobil ohne Fossil e.V. ruft die Stadt- und Gemeinderäte, ebenso alle Agenda-21-Aktivisten dazu auf, folgenden Antrag an ihre Gemeinde zu stellen:

Antrag: "Gebuehrenfreies Parken" (PDF-Dokument)

Zur Umsetzung noch folgender Hinweis:

Gebührenfreies Parken muss kontrollierbar sein: Mobil ohne Fossil e.V. stellt Plaketten (Vignetten) für FFV-Fahrer zur Verfügung. Wird neben der Vignette, die möglichst auf der Windschutzscheibe des FFVs angebracht werden sollte, eine Parkscheibe aufgestellt, ist für die Dauer von einer Stunde gebührenfreies Parken möglich. Ziel ist, dass sich mehrere Kommunen verbünden und damit ein gebührenfreies Parken in mehreren Städten bzw. Gemeinden möglich wird!

Weitere rechtliche Hinweise werden wir in Kürze auf dieser Internetseite bereitstellen!

Viel Glück bei Ihrem Antrag!


 
Stadt Weilheim i.OB. setzt ein Zeichen für Öko-Autos
 

Presseveröffentlichung vom 06. Oktober 2006 - "Schnapsidee" der Stadt"
Download (pdf)

Presseveröffentlichung vom 05. Oktober 2006 - "Weilheim fährt mit Ehanol"
Download (pdf)

Presseveröffentlichung vom 19. März 2006 - Parkgebühren teils erlassen!
Download (JPG-Format)
 
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